Sehbehindert oder Blind?
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Wie gehe ich als Betroffener damit um?
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Wie gehe ich in der Begegnung mit Blinden und Sehbehinderten um?
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Ist das so schlimm?
Die Antwort auf die letzte Frage zuerst: Nein!
Der Blinde an der Mauer
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Ohne Hoffnung, ohne Trauer
Hält er seinen Kopf gesenkt
Müde hockt er auf der Mauer
Müde sitzt er da und denkt:
Wunder würden nicht geschehen
Alles bleibt so, wie es war.
Wer nichts sieht, wird nicht gesehen.
Wer nichts sieht, ist unsichtbar.
Schritte kommen, Schritte gehen.
Was da wohl für Menschen sind?
Warum bleibt denn niemand stehen?
Ich bin blind, und ihr seid blind
Euer Herz schickt keine Grüße
aus der Seele ins Gesicht.
Hörte ich nicht eure Füße,
dachte ich, es gibt euch nicht.
Tretet näher! Laßt euch nieder,
bis ihr ahnt, was Blindheit ist.
Senkt den Kopf und senkt die Lider,
bis ihr was euch fremd war, wißt.
Und nun geht, ihr habt ja Eile!
Tut, als wäre nichts geschehen.
Aber merkt euch diese Zeile:
« Wer nichts sieht, wird nicht gesehen. »
Erich Kästner, 1931
Diese Verse lassen mich schmunzeln und nachdenken; aber sie zeigen auch den richtigen Weg: aufeinander zugehen, nicht ausgrenzen. Ich bin persönlich überrascht und traurig, dass viele Menschen mich «umgehen».
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Als ich die Diagnose erhielt, war ich zunächst wie gelähmt, dann musste ich lernen, alles, aber auch alles zu akzeptieren.
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Danach ging es darum, dass meine Familie es akzeptiert.
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Heute geht es darum, dass ich der Familie helfen kann, die Verschlimmerung der Erkrankung zu akzeptieren.